Bleib sicher mit Martin
Bleib sicher mit Martin
Damit dich am Handy niemand reinlegt — 12 Lektionen pro Level, praktisch, ohne Horrorstories.
Das ist keine Angst-Predigt und kein Zwei-Stunden-Vortrag. Es ist ein praktischer Kurs: Passwort, Fake-Nachricht, Handy-Rechte, ein Foto, ein zweites Tor — und am Ende hilfst du der Klasse. Jedes Level hat 12 Lektionen. Level 1–2 kostenlos, ab 3 zahlt ein Elternteil extra zum Programmieren. Eine Schule kann eine Klassenlizenz kaufen. Zertifikat, ohne Kind-E-Mail.
Drei Sätze, die fast immer helfen: Ich klicke nicht, wenn es hetzt und ein Passwort will. Ich schicke nicht, was du nicht an die Tafel der Schulleitung hängen würdest. Ich sage es einem Erwachsenen — Eltern, Lehrkraft, Hort. Du bist keine Petze. Du holst Schutz.
Vier Projekte: Familienregeln, Handy-Check, Klassenkampagne, ein sichereres Profil. Level 1–2 sind kostenlos. Ab Schatten ist es Premium. Wenn es schwer ist, laut zu sagen: Hilfe wie die Nummer gegen Kummer 116 111.
Dein Weg
Klicke auf ein Level oder sieh, wo du bist. Level 1–2 sind kostenlos.
Spickzettel
- Es hetzt und will ein Passwort / einen Code / „Konto bestätigen“ → ich klicke nicht. Schule öffne ich selbst mit Lesezeichen oder einer Adresse, die ich kenne.
- Ein Passwort ist ein langer Satz, nicht Spitzname + Jahr. Jeder Dienst ein anderes. Ein Elternteil passt auf den Tresor auf (password manager). Ein Zettel am Monitor ist kein Tresor.
- Ein Schulkonto leiht man nicht. Geliehenes Konto = geliehener Name. Passwort im Chat = mit einem Elternteil ändern.
- Lies niemandem einen SMS-Code oder 2FA vor — nicht dem „Support“, nicht einer „Bank“ am Telefon. Backup-Codes bleiben bei einem Elternteil, nicht in Fotos.
- Foto: würde es neben dem Rektorenzimmer hängen, würdest du es schicken? Nein → nicht schicken. Ein Screenshot lebt weiter, auch wenn es „nur an die“ war.
- Cybermobbing: Screenshot (Datum sichtbar), nicht streiten, einem Erwachsenen sagen. Die Schule kümmert sich auch, wenn es abends zu Hause passiert ist.
- Privates Konto ist Standard. Bio ohne Nachname + Schule + Adresse. Rechte (Ort, Mikro) kann man ausmachen. „Immer“ beim Ort ist zu viel.
- Offenes Wi-Fi: surfen, nicht einloggen. Live-Standort nur für die Familie, nicht in die Story. Schul-Backup liegt auf Drive, nicht nur auf dem Handy.
- Auf ein Klassenplakat: eine Anleitung und wohin man geht — kein Totenkopf und keine Bauanleitung für den Betrug.
Glossar
- Phishing — eine Verkleidung. Es tut so, als wäre es Schule, ein Spiel oder „Microsoft“, und will, dass du ein Passwort tippst.
- Scam — ein Trick um Geld, einen „Gewinn“ oder billige Spielsachen. Wenn du nicht mitgespielt hast, hast du nicht gewonnen. Ein SMS-Code ist ein Schlüssel.
- Doxxing — Dinge über dich veröffentlichen, die du nicht wolltest: Name, Schule, Adresse, ein Chat-Foto.
- 2FA — ein zweites Tor. Passwort + ein Code vom Handy. Auch wenn das Passwort rauskommt, das Konto nicht. Backup-Codes bei einem Elternteil.
- Berechtigung — was eine App nutzen darf: Ort, Mikro, Kontakte, Fotos. Du kannst das ausmachen. Eine Taschenlampe braucht keine Kontakte.
- Password manager — ein Tresor. Du merkst dir ein Hauptpasswort (oder den Fingerabdruck). Der Rest bleibt im Tresor, nicht in einer Notiz „Passwörter“.
- Cookies — eine Spur im Web. Manche halten dich in der Schule angemeldet. Optionale sind für Werbung — die darfst du ablehnen.
- Cybermobbing — wiederholtes Verletzen durch Nachrichten, Gruppen, Fotos, Ausschließen. Drei Schritte: Beweis, kein Streit, ein Erwachsener.
Suchst du Programmieren? Code mit Martin ist gleich geblieben.